Terra Builder – fünf Mann, ein Ziel: alles in Schutt legen. Freitagabend in der überfüllten B-Side, der Schweiß tropft von der Decke, das Bier schwappt im Takt, und auf einmal steht diese Wand aus Death Metal vor dir, mit Nullkommanull Bock auf Kompromisse. Münster-Style, roh, direkt, ohne Warnschuss.
Lutz dröhnt den Bass wie ein Abrissbagger im Kriegsmodus, Kövi prügelt auf die Drums als müsste er Dämonen austreiben, und die Gitarrenfraktion – Ben und Tobias – fräst alles weg, was nicht festgeschweißt ist. Vorn am Mikro: René, ein fleischgewordener Presslufthammer mit Kehlkopf aus rostigem Stacheldraht.
Los ging’s mit „End“ – und das war auch direkt das Motto. Keine Gnade, kein Aufwärmen. Danach: ein Feuerwerk aus „Leach“ und „Portal“, die Menge im Strudel, Köpfe nicken im Exorzismus-Modus. Und dann zum Schluss: „Abyss“ – ein Song wie ein Sturz ins bodenlose Grauen. Laut. Schwer. Unnachgiebig.
Das war kein Konzert. Das war ein Einschlag. Terra Builder haben die Bude entkernt – musikalisch, seelisch, physisch.