Drei Jahre Funkstille – und dann kommen C4Service zurück nach Münster wie ein Vorschlaghammer aus dem Nichts. Knüppelharter Hardcore, ohne Attitüden, ohne diesen aufgeblasenen Szene-Müll der Male Backed Combo. Einfach Lärm, Druck und eine klare Ansage.
Die Zeiten ändern sich: Sascha jetzt am Bass, und der Mann spielt nicht, der arbeitet. Druckvoll, präsent, genau das fehlende Puzzleteil für diesen Abriss. Und vorne Verena – Frontfrau mit der Energie eines brennenden Gebäudes. Drei Jahre Pause? Merkt man keine Sekunde. Die Band funktioniert wie ein Motor, der nie wirklich aus war.
„Chunks“ als Opener – direkt rein, keine Gefangenen. „Wake Up Early“ schiebt nach, als würde jemand versuchen, dich wachzuprügeln. Und dann die bekannten Abrissbirnen: „From Shore to Shore“ und „Nazi Migration“ – Songs, die nicht fragen, ob du bereit bist, sondern dich einfach mitnehmen. Keine leeren Gesten, sondern klare Haltung, genau richtig für einen Abend zugunsten der SARaH Seenotrettung.
Mit „S.N.A.F.U.“ wird dann der Deckel draufgemacht – alles raus, nichts übrig. Kein großes Finale, kein Pathos – einfach Ende nach maximalem Druck.
C4Service haben nichts verlernt. Im Gegenteil: Die klingen wie eine Band, die genau weiß, warum sie wieder hier ist. Ein würdiger Abschluss für einen Abend, der mehr war als nur Lärm – danke an alle, die da waren, geschwitzt, getrunken und für den guten Zweck durchgedreht sind. Search and Rescue All Humans – Solikult für SARAH Seenotrettung 😍🤝💥